Erfahrungen mit BackLinkSeller.de und Co

Erfahrungen mit BackLinkSeller.de und Co

Vor knapp vier Wochen hatte ich hier auf Projekt-Selbststaendig.de in einem Artikel über den Kauf und Verkauf von Backlinks berichtet und hierbei vor allem BackLinkSeller.de* genauer unter die Lupe genommen.
Für den Kauf von Backlinks ist eine von mir damals eingerichtete Affiliate-Seite zum Einsatz gekommen, für den Verkauf wurden zwei ältere Webprojekte von mir zur Hilfe genommen.
Heute möchte ich einen ersten Blick zurück auf meine Erfahrungen mit BackLinkSeller.de* werfen und hier davon berichten. Zudem werde ich weitere einige weitere Anbieter für Backlink-Handel vorstellen und die Risiken der ganzen Sache genauer beleuchten.


Die bisher veröffentlichten Teile der Backlinks-Artikelreihe:

  1. Backlinks kaufen und verkaufen
  2. Erfahrungen mit BackLinkSeller.de und Co

Erfahrungen mit dem Kauf von Backlinks

Vor vier Wochen hatte ich mir ein Budget von 10 Euro für einen Monat Backlink-Kauf über die Plattform BackLinkSeller.de* gesetzt und für eine hier nicht näher zu nennende Affiliate-Seite eine Backlink-Kampagne gestartet. Da täglich ein Teil des Budgets je nach Nutzung abgebucht wird, flossen bisher 6,89 Euro in den Kauf von Backlinks. Im Gegenzug sind dafür momentan 35 Backlinks aktiv und verlinken auf die Affiliate-Seite, was einen durchschnittlichen Preis von ca. 20 Cent pro Backlink entspricht. Tatsächlich schwanken die Preise der einzelnen Backlinks jedoch zwischen 9 Cent und 1,32 Euro pro Monat. Der Preis hängt von verschiedenen Faktoren ab, nach denen Backlinks bei BackLinkSeller.de* preislich bestimmt werden.

Man kann jederzeit in einer übersichtlichen Darstellung die einzelnen Backlinks begutachten und bei Bedarf einzelne Backlinks auch “kündigen”, die bereits täglich bezahlten Kosten werden einem natürlich nicht erstattet. Man kann zwar bei der Erstellung einer Backlink-Kampagne Kategorien auswählen, aus deren Pool Seiten zur Platzierung der Backlinks ausgewählt werden, allerdings sollte man dennoch ein Auge auf die Seiten werfen und thematisch eher unpassende Seiten meiden um den Backlink-Handel nicht zu offensichtlich zu gestalten. Zudem sollte man bei der Definition der eigenen Textlinks (siehe dazu den Artikel Backlinks kaufen und verkaufen) für Abwechslung sorgen, vor allem beim eigentlichen Linktext.

Fazit meiner Erfahrungen beim Kauf von Backlinks auf BackLinkSeller.de*: Der Kauf kann sicherlich Sinn machen, vor allem beim Start einer Seite und für schnellen Link-Aufbau. Man sollte jedoch nicht komplett auf das System vertrauen und die einzelnen gebuchten Backlinks selbst überprüfen und bei Bedarf entfernen, wenn sie thematisch zu sehr von der eigenen Seite abweichen. Einen Blick und einen Test kann man auf jeden Fall wagen.



Erfahrungen mit dem Verkauf von Backlinks

Um Backlinks über BackLinkSeller.de* verkaufen zu können, muss man sich zunächst mit der eigenen Webseite bewerben. Nachdem man dies getan hat, muss man noch auf die manuelle Freischaltung der Seite warten, was durchaus einige Tage dauern kann. Die manuelle Freischaltung macht Sinn, da dadurch gesichert ist, dass nur qualitativ anspruchsvolle Seiten im System vorhanden sind. Danach beginnt das System damit die Seite zu crawlen und die einzelnen Unterseiten zu bewerten, wodurch auch ein Backlink-Preis für jede einzelne Seite bestimmt wird.

Ich selbst habe mich mit zwei Seiten zum Verkauf von Backlinks auf BackLinkSeller.de* beworben, die auch nach einigen Tagen beide angenommen wurden. Insgesamt sind zum heutigen Tag 352 Seiten indexiert und darauf 63 Backlinks platziert. Laut Angaben auf der Webseiten sollten diese insgesamt 8,91 Euro pro Monat an Gewinn bringen, wobei die einzelnen Backlinks einen Wert zwischen 6 Cent und 84 Cent pro Monat haben. Tatsächlich eingenommen haben die Links bisher 3,74 Euro.

Fazit für den Verkauf von Backlinks: Der Verkauf von Backlinks kann sich selbst im kleinen Rahmen schon lohnen und als weiteres Standbein dienen. Wenn man eine Seite zur Verfügung hat, die auch eine höhere Relevanz in den Augen von BackLinkSeller.de* hat, so kann man recht einfach ein wenig Geld nebenbei dazu verdienen. Man sollte jedoch auch hier darauf achten, dass die Links nicht zu sehr vom eigentlichen Theme der Seite abweichen und nicht allzu offensichtlich auf der Seite platziert sind.

Risiken beim Handel mit Backlinks

Der Handel mit Backlinks ist an sich nicht illegal oder verboten, allerdings sehen Google und andere Suchmaschinen den Handel nicht allzu gerne und strafen zu offensichtlichen Handel mit Backlinks gerne ab, so dass eine Webseite an PageRank verliert oder in den Suchergebnissen plötzlich einige Seiten weiter hinten gelistet wird.

Man sollte also – wenn man mit Backlinks Handel betreiben will – den Handel so gut wie möglich tarnen. Nehmt nur Backlinks, die thematisch zumindest streckenweise mit eurer Seite übereinstimmen und versucht die Backlinks nicht zu offensichtlich zu platzieren. Besser ist es auch, nicht das eigene Hauptprojekt für den Handel einzusetzen. Eine Abstrafung seitens Google auf einer kleinen Seite fehlt weniger ins Gewicht, als wenn euer Hauptprojekt bei Google in Ungnade fällt.

Weitere Plattformen für den Backlink-Handel

  • teliad* – großer deutscher Anbieter
  • inLinks* – englischsprachiger Anbieter

Was denkt ihr?

Was haltet ihr vom Kauf und Verkauf von Backlinks? Habt ihr dabei Bedenken oder bessere Möglichkeiten zum schnellen Linkaufbau? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

* Anmerkung: Die markierten Links sind mit Referrer-Links hinterlegt.

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7 Kommentare zu Erfahrungen mit BackLinkSeller.de und Co

  1. Hi,

    ich lese deinen Blog schon eine Zeit mit und würde dich gerne darauf hinweisen, dass im Opera (mein Standardbrowser) der Inhalt immer bis seitlich sehr weit weg rutscht. Sobald das Menü aus ist, rutscht der Text seitlich weg anstatt weiter nach unten. Jede Zeile ist dann wohl etwa doppelte Bildschirmlänge und man muss seitlich scrollen.

    Ansonsten gefällt mir dein Blog und die doch sehr praktische und direkte Art, wie du Projekte und Themen aufgreifst, also weiter so ;)

    zum Topic: Ich selbst mach 0 Linkbildung und 0 SEO. Ist zwar nicht ideal, aber ich kümmere mich um Inhalte und Aufbau der Websites, wenn ein gewisser Punkt erreicht ist, werde ich auch mehr Marketing machen, aber sicher mehr Marketing als SEO, da ich das nicht als nachhaltige Variante empfinde, sondern eher als kurzfristige, die vollkommen auf Googles Gnade basiert.

    Gruß,
    Sergiu

  2. Daniel Seidl sagt:

    Vielen Dank. :)

    Das Problem mit Opera scheint gelöst zu sein, da hatte sich gestern oder vorgestern wohl ein kleines Problem eingeschlichen gehabt. ;)

  3. mikel sagt:

    ich nütze denn service im prinzip sind es eh alles die selben system nur bei folgendem dienst.

    http://webmaster.buywords.de

    kann man als sponsor noch ein update bekommen wenn man eine marketing argenture ist.

    gruß

  4. Florian sagt:

    Unsere Agentur benutzt auch solche Dienste wie backlinkseller.de für die SEO-Optimierung. Wenn man gezielt vorgeht, dann ist das auf jeden Fall eine preiswerte Alternative zu Adwords – zumindest bei bestimmten Suchbegriffen. Backlinkseller bietet eine vergleichbar gute Qualität der Seiten. Wir benutzen aber auch andere Dienste um die Abhängigkeit zu minimieren.

  5. Goldi sagt:

    Leider erfährt man bei Backlinkseller erst mit der Rechnung, dass die Firma in Littauen sitzt, keine Mehrwertsteuer berechnet und Rechnungen ausstellt, die sich aufgrund des Aussehens eine Tages mal ein Finanzbeamter sehr genau anschauen wird.
    Ansonsten waren meine Erfahrungen mit Backlinkseller ziemlich gut, aber der Kontostand sinkt bei halbwegs hochwertigen Links doch sehr schnell. Nichts, um seine eigene Seite auf Dauer zu pushen.

  6. Pingback: Mein-Blog.me » Blog Archive » Geld verdienen mit Backlinkseller - Webdesign, Zeitgeist, Anleitung Virtuemart, CMS, Joomla

  7. udo sagt:

    Ich finde die Linkbörse http://textlinks.linkmads.com viel effektiver und qualitativ hochwertiger.

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